Omas Pflaumenmus

Vollreife Herbstpflaumen sind ideal für Pflaumenmus

Vollreife Herbstpflaumen sind ideal für Pflaumenmus

Richtig gutes aromatisches Pflaumenmus, so wie ich es von meiner Oma kenne, habe ich noch in keinem Laden zu kaufen bekommen. Leider habe ich mir ihr Rezept nicht geben lassen, sodass ich selbst experimentieren und in Kochbüchern stöbern musste. Die im normalen Laden gekauften Pflaumen schmecken meist fad. Wahrscheinlich deswegen wird das im Supermarkt gekaufte Pflaumenmus stark gewürzt und schmeckt mehr nach Lebkuchen als nach Frucht. Die Konsistenz ist breiig, während ich es unbedingt mag, wenn das Mus stückig ist oder man sogar noch ganze Pflaumenhälften drin hat.

Pflaumenmus wird im Unterschied zu Marmelade auf keinen Fall mit Gelierzucker gemacht, sondern ausschließlich mit Zucker langsam eingekocht. Wichtig sind gute, voll gereifte Pflaumen. Wer einen Pflaumenbaum im Garten hat, sollte warten bis sie anfangen leicht schrumpelig zu werden, dann sind sie richtig süß und genau richtig zum Einkochen. Zum frisch Essen sind sie so natürlich auch prima.

Hier mein erprobtes Rezept

Ca. 3 kg süße Pflaumen, 700 g Rohrzucker (wenn man Pflaumen hat, die sauer sind, die Zuckermenge erhöhen), 1 Teelöffel Zimt, evtl. 1 Messerspitze Nelkenpulver

Pflaumen waschen und entsteinen. In einen Bräter oder eine Auflaufform geben, Zucker hinzufügen und über Nacht ziehen lassen. Bei Bedarf die Pflaumen ein wenig mit dem Pürierstab zerkleinern. Dann bei 180 Grad im Backofen ca. 3 Stunden einkochen. Damit die Flüssigkeit entweichen kann, den Backofen einen Spalt breit offen lassen. Dazu einen Kochlöffel in die Tür einklemmen. Ab und zu umrühren. Wenn das Mus die gewünschte Konsistenz hat, heiß in mit kochendem Wasser ausgespülte Gläser füllen, bei Bedarf länger im Backofen lassen. Die Gläser auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

 

Eine Antwort zu Omas Pflaumenmus

  1. Das Rezept ist super. Das Pflaumenmus ist sehr gut gelungen! Danke.

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