Dekorative Weidenkränze flechten

Ein Weidenkranz wird geflochten

Ein Weidenkranz wird geflochten

Bastelfreunde sind jetzt dabei weihnachtliche Dekorationen für Haus und Hof anzufertigen. Immer schön anzusehen sind aus Weidenzweigen geflochtene Kränze. Besonders gut eignen sich die einjährigen Ruten der Korkenzieherweide. Besonders effektvoll sind auch die rötlich-violetten Hartriegel-Zweige. Für einen kleinen Kranz reichen einige wenige Zweige, die schon ein junger Baum hergibt. Mit etwas Übung und wenn ihr genügend Zweige habt, bekommt ihr auch wagengroße Kränze hin.

So sieht das Gestell aus

So sieht das Gestell aus

Die frisch geschnittenen Ruten solltet ihr schnell verarbeiten, damit sie nicht austrocken und brechen. Wenn ihr aber doch mal nicht gleich zum Basteln kommt, dann hilft es, sie in Wasser einzuweichen, um sie wieder elastisch zu machen.

Mit einigen festen, längeren Ruten fertigt ihr zunächst ein Gerüst an. Dafür werden die Ruten mit etwas Draht fest zusammengebunden. Dann ist vor allem Geduld gefragt, denn nun wird Zweig für Zweig um das Gestell gewickelt und vorsichtig ineinander verhakt, sodass sich das Ganze selbst in Form hält. Im Zweifelsfalle könnt ihr zum Stabilisieren mal mit Draht oder Band nachhelfen, aber eigentlich ist das gar nicht nötig. Dünne Zweigenden könnt ihr auch miteinander verknoteten.

Wenn euer Kranz fertig ist, könnt ihr ihn nach Belieben dekorieren. Getrocknete Blumen und Früchte, Tannenzapfen und -zweige, Rinde, Nüsse, Moose, Gräser, Lavendelzweige, aber auch Schleifen und Weihnachtsdeko sind nur einige der Möglichkeiten. Mit Kerzen wird ein Adventsgesteck daraus.

Das Arbeitsmaterial

Das Arbeitsmaterial

Praktisch ist, dass man die Dekoration jederzeit austauschen und so einen Kranz auch Ostern und im nächsten Jahr noch verwenden kann. Im Sommer könnt ihr Weidenkränze auch als Pflanzgefäße verwenden. Die Mühe lohnt sich also auf alle Fälle.

 

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